Gestern war das Formel 1 Auftakt Rennen in Melbourne und ich war dabei. Und ich war aufgeregt. Eigentlich hatten wir uns die ganze Aktion schon abgeschminkt, da die Karten so um die 400 $ kosten sollten. Wir dachten uns, dass wir schön von außen ein bisschen den quitschenden Reifen lauschen und gut. Aber es kam alles ganz anders. Beim genauerern Studieren der Preise fiel uns auf, dass es da auch so genannte General Admission Tickets für 90 $ gibt, für Studenten sogar nur 68 $. Auf Nachfrage erklärte uns die nette Dame am Schalter (meine persönliche Heldin des Tages), dass man mit diesen Karten auch an die Strecke kann, bloß halt keinen Sitzplatz hat und nicht fünf Meter hoch sitzt. Wen interessierts? Mareike und ich haben kurzerhand unsere Kreditkarten gezückt und los gings... Das war alles so aufregend! Hier ist erstmal der Streckenplan. Der Race Track befindet sich im Albert Park, quasi direkt in Melbourne.
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Mareike und ich haben uns beim Reingehen schon gewundert, warum die alle Ohrstöpsel verkaufen und dachten uns, dass doch gerade der Lärm das Rennen ausmacht. Ha! Das war eine Lautstärke, dass kann sich kein Mensch vorstellen... Mareike ist kurzerhand zurück gerannt und hat uns beiden ein Survival-Kit mit Sonnencreme, Ohrstöpseln und Paracetamol gekauft.
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So, jetzt kommen aber endlich die ersten Eindrücke vom Rennen.
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Diese Zuschauer haben 400$ und weniger bezahlt (da muss man schon echter Fan sein, find ich).
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Als, dass Rennen gelaufen war (ich weiß eigentlich nur, das Kimi R. gewonnen hat), durften wir alle auf die Rennbahn, durch diese berühmten "Schlupflöcher". Eins muss ich jetzt aber noch zum Rennen loswerden. Die fahren so unglaublich schnell, dass bringt kein Fernseher der Welt zur Geltung. Und was auch oft unbedacht bleibt: Diese Bahn ist - keine Ahnung - sechs Kilometer lang. Man steht aber ja logischerweise immer nur an einem winzigen Abschnitt, will sagen, du bekommst nichts mit. Es gibt zwar einen Komentator, aber zu 85% der Zeit heizt irgendein Rennwagen vorbei und du verstehst null. Am Ende ist man doch die ganze Zeit damit beschäftigt, auf eine der unzähligen Leinwände zu gucken.
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