Dienstag, 27. März 2007

Herrenbesuch

Was soll ich sagen, ich habe Besuch aus Deutschland: der liebe Jan hat keine Kosten und Mühen gescheut und hat die lange Reise angetreten. Nun ist er da und das bedeutet für mich: Ich muss/will ihm hier jetzt natürlich einiges bieten. Donnerstag in aller Frühe gelandet, wurde schnell beschlossen, den Jetlag zu ignorieren und am Freitag um 8.00 Uhr aufzustehen, um in den Weribee Open Range Zoo zu fahren.




Dort angekommen legte jeder von uns seine Taler auf den Tresen und es konnte losgehen. Zunächst einmal mit einem schicken und luftigen Bus mit lauter kleinen, entweder schreienden oder vor Freude kreischenden Kindern durch die Savanne. Während unserer staubigen Fahrt machten wir dann mit den unterschiedlichsten Tieren Bekanntschaft:










Diese Giraffe war so frei, sich uns aus nächster Nähe zu präsentieren, da sie aus gefühlten zwei Kilometern Entfernung beständig auf uns zu trottete, bis sie schließlich direkt vor Jan und mir zum Stehen kam (sehr aufregend, kann ich euch sagen).










Danach ging es zu Fuss weiter. Im Känguru und Emu Gehege waren wir quasi Auge in Auge mit dem Tier, will sagen, kein Zaun trennte uns. Dies führte auch glatt dazu, dass sich, gerade als Jan mal ein bisschen weiter weg war, ein Emu mit großen Schritten auf die zunehmend panisch werdende Eva zu bewegte. Diese Vögel können einem ganz schön Furcht einflößen, aber das gute Tier stolzierte mit einem Scannerblick an mir vorbei.




Nach dieser Schreckenssekunde bewegten wir uns schleunigst Richtung Rundlauf 2, einer mit einem Zaun oder Ähnlichem zwischen Besucher und Bewohner. Besonders angetan hatte es uns die wohl entspannteste Löwendame, die je in einem Zoo gelebt hat.












Ja, ich muss wirklich sagen, Ranger Jan machte seine Sache wirklich gut und brachte uns sicher durch alle gefahren, die die Natur so zu bieten hatte ;-)



Aber auch die anderen Tiere waren natürlich sehr nett zu beobachten...











Einzig und allein die Hippos, wie die Nilpferde hier heißen, hatten an diesem Tag nicht so richtig Lust aus dem Wasser zu kommen. So standen wir ungefähr eine viertel Stunde mit gebanntem Blick aufs Wasser gerichtet da und warteten. Und siehe da: Irgendwann tauchten tatsächlich je zwei Ohren, Augen und Nasenlöcher aus dem Wasser auf.






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