

Nach diesem tierischen Vergnügen wurden wir zur Puffing Billy - einer schnaufenden alten Dampflock geführt. Mit der galt es jetzt zu fahren, schließlich stand die Tour unter dem Namen "Puffing Billy Tour". Joa, ne halbe Stunde sind wir gefahren... bei der ersten Station hieß es aussteigen. Keine Brücken, Tunnel oder spektakulären Wälder (ich belasse es jetzt bei dieser Anspielung).
Ach ja...Nach einer gepflegten Mittagspause in einem kleinen, wirklich urigen Dorf, wo ich einen Laden komplett hätte kaufen können, wäre da nicht die Melbourne - Bremen Transportfrage gewesen, sind wir dann in ein Aboriginal Cultural Center gefahren. Da die RMIT vergessen hatte, eine Führung zu buchen (kein Kommentar), war das Ganze auch ziemlich schnell erledigt. Eine halbe Stunde reichte aus, um alle Bilder und Kunstwerke zu bewundern.
Da auch der insichgekehrte Busfahrer sehr überrascht ob der frühen Uhrzeit war, fragte er uns kurzerhand, ob wir nicht noch was machen wollen. Da wir in unserem Mittagspausen-Café eine Broschüre über den Nationalpark, in dem wir uns befanden mitgenommen hatten, konnten wir schnell ein Wunschziel ausmachen: das William Ricketts Sanctuary. Ein Künstler, der lange Zeit mit Aborigines verbracht hatte, hatte über 50 Jahre Steinfiguren gemacht - und was für welche. In der grünen mystischen Umgebung war die Skulpturen nochmal so beeindruckend.
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