An dieser Stelle möchte ich mal eben meinen Kleidungszustand näher beleuchten. Ich hatte ein Unterhemd an, dann kam so ein langärmliges Leinenoberteil, das ich nachts anhatte und mir morgens aus Kältegründen auch nicht ausziehen konnte (wenn ihr es genau nehmen wollt, bin ich zwei Tage im Schlafanzug rumgelaufen, obenrum zumindest, ohne BH (ja solch intime Details teile ich mit euch), an Duschen war nicht zu denken (Begründung folgt mit bildlicher Untermalung), dementsprechend sahen meine Haare aus (Tabea, es wäre ein Freude für dich gewesen). Über dem Leinenoberteil folgten ein Pullover, meine Fleece-Jacke, mein Kordblazer und dann - aus Windschutzgründen - die kreischrote Regenjacke. Und wisst ihr was: ich habe gefroren. In den Kata Tjuta wehte ein eisiger Wind, mein Körper bestand aus einem einzigen verkrampften Muskel. Ich habe geflucht, ich habe geschrien (einsam, auf dem Parkplatz, beim Schichten-Anziehen... ehrlich, fragt Mareike, die war mein einziger Zuhörer und gleichzeitig mein größter Fan).
Na gut, half ja alles nix. Auf zum großen Marsch durch die felsige Landschaft der Kata Tjuta. Es wurde wärmer, mit jeder Stufe, die wir bergauf hechteten. Und wieder wurden wir mit atemberaubenden Blicken belohnt.
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So, zurück zum Duschfaktor. Muss ich da noch was zu sagen? Immerhin, warmes Wasser wäre möglich gewesen, der Ofen war dahinter, musste aber natürlich mit Feuer erstmal auf eine angenehme Temperatur gebracht werden. Es hat hier keiner geduscht. Die Toilette sah übrigens genauso aus - Türen werden auch einfach überschätzt.
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