Auf dem Weg dorthin kamen wir an einer großen Fläche vorbei, auf der letztes Jahr im Januar ein Buschfeuer gewütet hatte. Innerhalb eines Jahres trugen alle Bäume über ihren schwarz verkohlten Stämmen wieder Grün. Witzig war aber, dass die Bäume vom unteren Stammende an mit grünen Zweigen bewachsen waren, was ihnen ein Aussehen in Form geschnittener Hecken verlieh.
Fahrer Rodney hatte Anweisung, uns nicht auf direktem Weg zum Camp zu führen. Erster Stopp war in einer Winery, die von deutschen Immigranten "gegründet" wurde. Dort haben wir dann - neben der ein oder anderen Kostprobe - auch was über die Geschichte der Seppelt Winery in Great Western gelernt.
Zurück im Bus ging es weiter über Stock und Stein in den Brambuk National Park und ins Cultural Center. Dort haben wir dann ein Menge über die Bräuche und Geschichte der Aboriginals erfahren und hatten zugleich die Ehre, Krokodil, Känguru und Emu zu kosten. Ja und auch Eva, die anfänglich überzeugt davon war, dass sie bestimmt kein Krokodil essen wird, hat es getan. Warum? Weil es einfach so gar nicht nach Krokodil aussah (das Stück Fleisch, was am hellsten ist). Ja, war echt ok, aber zu wissen, was man ist, nee, da gönne ich mir doch lieber ein Stück Geflügel, denn damit war es vergleichbar. Das Känguru (links) war verdammt gut, eigentlich genau wie Rindfleisch und das Emu... tja, ich glaube, das Problem war, dass das Emu uns in Form einer Wurst serviert wurde (das mittlere Bild) und die hat einfach total ätzend geschmeckt.
Wie man sieht, habe ich überlebt...
Gegen Abend erreichten wir dann unser Camp und die ersten, die uns begrüßten waren wilde Kängurus, ach herrlich. Die waren aber nicht zum streicheln und so, denn sie waren halt wild. Das Camp war wirklich toll, wir hatten komfortable Zimmer und das Essen - ein Traum. Auch Mary - unsere "Wirtin" - war total nett.
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