Donnerstag, 15. Februar 2007

Fremantle und Rottnest Island

Der Donnerstag und der Freitag waren einem Besuch der Hafenstadt Fremantle und der Insel Rottnest Island gewidmet. Am Donnerstag ging es also mit dem Zug in rund 30 Minuten nach Freemantle. Dort sollte an diesem Tag Markt sein. Das war dann aber eher ein Reinfall, denn der Markt war - wie in typischen Ferienorten - in einer riesigen Halle und es wurde auch nur der übliche Plunder angeboten. Das Abteil mit Obst und Gemüse war ganz nett und farbenfroh.



Bleibt zu erwähnen, dass sich Mareike und Claudia beide einen schicken Sonnenhut gekauft haben, was beweist, dass der Marktbesuch nicht völlig umsonst war.




Ach ja und das Schild habe ich an einem Stand entdeckt, fands zu witzig. Über dem Wort "Bratwurst" steht noch "Authentic German".


Dann gings auf zum Gefängnis von Fremantle, historisch wertvoll, da es angeblich das erste in ganz Australien gewesen ist. Wer kann denn ahnen, dass so eine kleine Stadt gleich zwei Gefängnisse hatte. Am Abend hat Juliane in ihrem Reiseführer festgestellt, dass wir das falsche besucht hatten. Aber es war trotz alledem total interessant und spannend. Das jedoch dürfte nicht zuletzt an Paul gelegen haben, der die Führung so toll und lustig gemacht hat, das jeder an seinen Lippen hing.




Hier befanden wir uns gerade alle in der alten Gefängnisküche und Paul hat gefragt, was an diesem Bild (auf das er zeigt) so besonders ist. Und Ilka (unsere Ilka!) nuschelte plötzlich, kaum hörbar etwas von "cables". "Repeat it", donnerte Paul begeisert und als Ilka sich als "from Germany" äußerte war Paul schwer beeindruckt. War wirklich lustig. Zu guter Letzt gibt es hier noch ein Bild einer Gefängniszelle, wie sie so um 1850 aussah.

Am darauffolgenden Freitag stand also Rottnest Island auf dem Programm. Diesmal wurden wir mit der Fähre zum Ziel gebracht. Ich sag euch, ich hab einen Delphin gesehen. Naja, seine Flosse von Weitem, aber das zählt auch ein bisschen. Auf Rottnest Island angekommen haben wir uns Fahrräder ausgeliehen und sind den ganzen Tag die Insel abgefahren (die übrigens nur 11 mal 4 Kilometer groß ist). Ach ja und Helme waren übrigens Pflicht.




Hier zwei Landschaftsaufnahmen für ein bisschen mehr Vorstellungskraft und ganz viel Neid.




Sehr nett waren auch die "Warnschilder" (ich hoffe, man kann es lesen).




Als kröneneden Abschluss haben wir noch einen "Quokka" (ich weiß gar nicht, wie der geschrieben wird) in freier Wildbahn gesehen. Das sind so rattenähnliche Viecher nur viel niedlicher und die Hüpfen so, wie die Kängurus. Ach ja, eine Schlange haben wir auch gesehen, aber an die hab ich mich nicht so nah ran getraut, war aber an sich nur ne ganz kleine dünne.




Nach einem bewölkten Tag mit viel Wind und noch mehr Sonnencreme sah ich abends übrigens so aus:

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