Es war einfach unglaublich. David, ein Franzose, ist eigentlich überhaupt kein Student, sondern ein "traveller", aber wurde von dem Holländer (wie war sein Name?) einfach mal mitgebracht. Naja, auf jeden Fall ist David schon seit einem Monat in Australien und uns somit sprachtechnisch um einiges Voraus. Wir haben ihn dann kurzerhand zu unserem "leader" erklärt und los gings. Wie heißt das und das auf holländisch, französisch, koreanisch, deutsch und englisch? Irgendwann fingen wir sogar an Verben zu konjugieren (Gott, wird das so geschrieben?).
Auf der Toilette geriet dann mein Weltbild doch ein wenig ins Wanken. Verriegelt man die Tür, steht da anstelle von "close" (wie es sich eine deutsche Blondine halt so vorstellt) "enganged". Engaged bedeutet im Englischen aber auch verlobt. Das sagt doch was über die Ehe aus oder nicht? Ganz schrecklich.
Wie auch immer. Gegen 11.00 Uhr sind wir dann in einen anderen Pub umgezogen, dort standen wir dann draußen und Briece (ein sehr aufmerksamer Franzose) spendierte mir mein heiß ersehntes Sweet Cider (mein neues Lieblingsgetränk, schmeckt ähnlich wie Federweißer und war im ersten Pub nicht zu haben).
Briece und ich (im Übrigen sind alle Namen in "Lautschrift" geschrieben, keine Ahnung, ob die richtig geschrieben sind.)
David, ein Franzose, ich, der Holländer
Ilka mit "nicht" Steve
Ach ja, die Koreaner, da fange ich mit den Namen gar nicht erst an
Die letzte Bahn fuhr um 00.30 Uhr und so lag ich doch recht zeitig in meinem Quitschebett, um heute morgen völlig desillusioniert aufzuwachen.
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