Donnerstag, 15. Februar 2007

Von Kängurus, Koalabären und Wombats






Wir schreiben den 08. Februar 2007. Mit dem ersten Wimpernschlag am Morgen war klar, dass heute ein ganz besonders aufregender Tag werden würde. Denn heute fahren wir in den Caversham National Park.










Das widerum bedeutet: Tiere, Tiere und nochmal Tiere. Also los. Für 16 Dollar konnte das Vergnügen beginnen. Und das erste Highlight ließ nicht lange auf sich warten. Kängurus im Streichelgehege, Futter gab es gratis dazu. Leider waren die Jungs auch alle schon nicht mehr so hungrig, aber neugierig ohne Ende.





Aber auch sehr entspannt...



Irgendwann konnten wir dann weiter hinten im Gehege doch noch ein paar hungrige und überraschend gierige Mäuler stopfen.


Dann schlug Ilkas große Stunde. Denn ein Wombat war gerade aus seinem Käfig geholt worden und stand den Parkbesuchern nun für eine runde Kuscheln zur Verfügung. Ich sollte erwähnen, dass Ilka ein Fan von Wombats ist, sie als Groupie zu bezeichnen trifft es besser (ich wusste bis dato nicht einmal wirklich von der Existenz dieser rundlichen gemütlichen Tiere). Doch nun wollt ich den natürlich auch auf meinem Schoß haben. Gesagt getan. Fünf Minuten später hatte ich eine zentnerschwere, sich in einem Macht-Doch-Mit-Mir-Was-Ihr-Wollt-Dämmerschlaf befindende, Wombatdame namens Big Baby auf meinen zittrigen Schenkeln.



Bleiben die Koalas und ein Kamelritt, die an diesem aufregenden Tag noch erlebt werden wollten. Die Koalas waren sehr sehr niedlich aber auch sehr sehr schläfrig. Überhaupt haben die täglich ihre fünf Minuten, in denen sie sich recken und an dem ein oder anderen Eukalyptusblatt nagen und das wars dann auch, das zumindest erklärte uns eine Pflegerin. Ich jedoch habe einen mit offenen Augen und einen bei seiner Morgengymnastik erwischt.




Bleibt mein fünf Minuten Ritt auf einem Kamel. Hat jetzt zwar nicht unbedingt was mit Australien zu tun, aber wenn ich schon mal die Gelegenheit bekomme, wollte ich sie auch nicht einfach so verstreichen lassen, also rauf auf das gute Tier. Rauf war ja leicht, aber als das Kamel dann "rauf" also aufstehen sollte, dachte ich kurzzeitg, so, das wars. Aber schließlich saß ich doch hoch oben in luftiger Höhe und die Karawane bestehend aus einem Führer zu Fuß (jaja, das einfache Fußvolk) und mir mit dem Kopf über den Wolken (zumindest vom Gefühl her).


So ging ein sehr ereignisreicher und schöner Tag zu Ende.

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