
Ein komisches Vieh. Schon süß irgendwie, aber dann auch wiede verdammt hässlich. Zudem ist er mit dem genetischen Abfall gesegnet, denn ähnlich wie eine Hyhäne kann er eigentlich überhaupt nichts besonders gut. Einziger Vorteil ist sein verdammt kräftiges Gebiss, aber das nützt wenig, wenn man weder die Schnelligkeit noch die Intelligenz besitzt, um zu jagen. So hat sich der Tasmanische Teufel auf Aas spezialisiert - und das frisst er komplett mit Fell. Wir haben uns eine Fütterung angesehen, Wahnsinn, da war echt Schluss mit lustig. Die haben zu dritt jeder an einem Ende eines Stückes Wolf gezogen.
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
Dann hatte ich noch eine ganz spezielle Erfahrung mit diesem riesen Adler. Der war nämlich in einer Art Hütte, die man betreten musste, um überhaupt etwas von ihm zu sehen. Drinnen angekommen waren zwei große Fenster. Ich bin dann als erste (die anderen waren noch draußen) an das Fenster getreten, um mir was auch immer da drin sein sollte anzuschauen. War aber nix zu sehen, also bin ich näher ans Fenster ran. Und plötzlich tauchte direkt vom Boden vor dem Fenster mit einem gewaltigen Satz dieser Riesenvogel auf und setzte sich direkt vors Fenster. Mit einem lauten Entsetzensschrei bin ich raus aus der Hütte und hätte beinahe Ilka umgerannt. Die anderen dachten ich sei vor einer Spinne geflüchtet, als ich ihnen dann das Adlerauge präsentierte, hatten sie aber doch erstaunlich viel Verständnis für meine Panik (Gott sei Dank sind hier nur Frauen unterwegs).
.jpg)
Das waren Breitmaulvögel oder Froschmaulvögel oder so. Zwei von ihnen saßen, wie ein kleines Knäuel aufgeplustert in der Ecke. Aber dieser hier nahm anscheinend gerade ein Sonnenbad. Solch eine Entspannung, einfach herrlich.
.jpg)
Dieses Känguru-Bild ist leider unscharf, aber einfach zu süß: Ein Teenager Känguru im Beutel. Das Junge war riesig, dass es überhaupt noch in den Beutel durfte...Füße und Kopf hingen oben raus.
.jpg)
Dann ging es gegen 11 Uhr mit Claudia im Gepäck Richtung Launceston, unserem nächsten Übernachtungsziel. Auf dem Weg erzählte uns Claudia noch allerhand Geschichten zu Port Athur, sehr informativ. Bevor wir aber Launceston erreichten, war noch ein weiterer Zwischenstopp angesagt - der Freycinet Nationalpark. Hier befindet sich das berühmte Wineglass Bay, eine Bucht, die mit viel Fantasie wie ein Weinglas geformt ist und nur zu Fuß zu erreichen ist. Da wir uns die Bucht aber lieber von Weitem ansehen wollten, denn am Strand stehen ist ja eher unspektakulär, hieß das für uns, rauf auf den Mount Amos. Es gab zwar auch einen Lookout zum Wineglass Bay, aber wir wollten es wissen. Drei Stunden sollte der Auf- und Abstieg dauern, da wir vor Einbruch der Dunkelheit wieder unten sein wollten, hieß es sich sputen. Es war unbeschreiblich. Wir sind Abhänge raufgekraxelt, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Ein paar mal haben wir uns echt gewundert, dass die Parkleute uns so einfach ohne Führung da rauf ließen, nicht mal durch Zäune gesichert war das Ganze. Claudia war es dann auch zu viel und sie wartete zirka eine viertel Stunde vor dem Ziel auf uns.
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
.jpg)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen