Gerne haette ich diesen Eintrag mit einem Foto von Bowen's Buergermeister eroeffnet, aber leider spinnt mein USB-Stick und ich kann einige Bilder nicht oeffnen. In der Willkommens-Broschuere traegt er doch tatsaechlich ein kreischbuntes Hawaiihemd und sieht aus, als ob er bei einer durchzechten Vereinssitzung der Maehdrescher-Vereinigung spontan gewaehlt wurde - wirklich herrlich. Aber was solls.
Diese Stadt war in jeder Hinsicht anders. Dauernd sah ich beim Durchlaufen Bilder von Nicole Kidman, Keith Urban und Hugh Jackman. Als dann an einem Tuereingang ein Aufkleber mit der Aufschrift "Bowen welcomes Baz Luhrmann's Cast and Crew" klebte war es genung, ich musste nachfragen. Baz Luhrmann ist der Direktor des sich gerade in Produktion befindenden Films "Australia" in dem Nicole Kidman und Hugh Jackman die Hauptrollen spielen. Fuer den Film haben sie fuer insgesamt sechs Wochen in und bei Bowen gedreht und dort gewohnt. AHA. Ansonsten war Bowen aber nicht sooooo spannend, wenn auch komisch. Jennes in Bowen habe ich uebrigens auch deinen Hut erstanden - was fuer eine Historie er jetzt schon hat. Wer weiss, vielleicht hat Nicole Kidman ihn ja auch mal in der Hand gehabt oder ihn gar aufprobiert?
07.07. - die Wildnis ruft - 180km - Townsville
Heute waren wir in einem Sanctury, dem Billabong Sanctury, um genau zu sein. Neben Kaengurus und Wombats waren Krokodile das heutige Highlight. Doch nichts kommt an meine Freunde die Koalas ran und auch zu Schildkroeten hege ich eine tiefe Zuneigung, wie ich einmal mehr feststellen sollte.
Ok, der Schrecken gleich zu Beginn. Es gibt hier in Australien Salzwasser- und Suesswasserkrokodile, auch liebevoll freshies und salties genannt. Die salties sind die "gefaehrlichen", aber natuerlich eilt ihnen - wie so oft - ihr Ruf weit vorraus. In den letzten 200 Jahren wurden gerade mal 40 Menschen durch Krokodilattacken getoetet, darunter waren nur vier Touristen (zwei Amis, ein Deutscher, ein Englaender). Mein Problem mit diesen Tieren ist ihre Spontanitaet. Den halben Tag liegen sie regungslos mit teilweise offenem Maul in der Sonne. So regungslos, dass man sich echt manchmal fragen kann, ob die ueberhaupt echt sind. Wenn es aber ans Fressen geht, gehen sie in Lauerposition unter Wasser und schiessen so urploetzlich daraus hervor, dass man (ich) sich zu Tode erschreckt.
Ok, kommen wir zu angenehmeren und vor allem langsamerern Zeitgenossen: meinen Schildkroeten. ich habe sie gefuettert. Mit Fischhaut oder so was Aehnlichem. Und es wurde ein Wettrennen veranstaltet, wie man sieht, konnten sie es kaum erwarten, wieder ins Wasser zurueck zu kommen.
Und zu guter Letzt: die Koalas und ich. Dieses Foto mit mir und einem kleinen irre suessen Koala habe ich abfotografiert. Diese ewige Erinnerung habe ich mir naemlich in DinA5-Groesse auf Fotopapier gegoennt und sie kommt mit dem Koffer zurueck nach Deutschland.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen