Freitag, 6. Juli 2007

Whitsunday Islands oder Willkommen im Paradies



05.07. - das perfekte Ende der Welt - okm Airlie Beach, abends 90km Bowen


Heute darf mal ein Foto diesen Post eroeffnen, aber auch nur, weil es einfach zu schoen war - auf den Whitsunday Islands. Wieder einmal getrennt ging es auf drei der insgesamt 74 Inseln zu erkunden. Meine Tour fuhr als erstes Daydream Island an, eine winzige Insel, die eigentlich nur aus einem riesigen Ressort verfuegt. So bin ich ein bisschen durch die Anlage geschlendert und runter zum Strand, wo ich dann voller Erstaunen feststellte, dass dieser eigentlich nur aus abgestorbenen Korallen besteht.



Noch erstaunter war ich, als ploetzlich - um es mal mit Loriots Wortwahl zu beschreiben - ein asch- bis steingraues Kaenguru meinen Weg kreuzte, voller Verzueckung habe ich die Kamera auch glatt in der Tasche gelassen. Ich habe meine ersten Postkarten geschrieben, habe einen 1km langen Regenwald-Lauf gemacht, der mir einige schoene Ausblicke beschert hat und mir einen Kaffee gegoennt. Frisch gestaerkt konnte es also auf zur naechsteh Insel gehen.



Hamilton Island war eigentlich auf den ersten Blick aehnlich wie Daydream Island, nur viel viel groesser. Da ich aber nur rund anderthalb Stunden Zeit hatte, habe ich mich in einen free Shuttle Bus gesetzt und bin eine halbe Stunde lang durch die Gegend geschaukelt worden. Fuer die grosse Natur hat die Zeit eh nicht gereicht und so konnte ich wenigstens etwas von der Insel sehen. Leider sass hinter mir ein schwer behindertes Kind was ununterbrochen geschrien hat - es sollte wohl Freude zum Ausdruck bringen, hat mir nach einigen Minuten aber nur noch Kopfschmerzen bereitet. So war dieser Teil des Ausflugs etwas getruebt. Machte aber gar nichts, denn weiter gings zum Highlight des Tages - Whitsunday Island mit dem beruehmten und zu einem der 5 schoensten Straende der Welt gekuerten Whitehaven Beach.





Auf der Fahrt dorthin bekam ich dann als i-Tuepfelchen auch noch das zu sehen, was beim Whale Watching in Sydney gefehlt hat - einen munteren Wal, der fleissig mit der Schwanzflosse gewedelt hat.



Da lag er dann vor mir der Whitehaven Beach. Schon beim Betreten war ich voellig fertig. Sowas weiches habe ich noch nie betreten - zumindest nicht am Strand. Und dann hat der auch noch die ganze Zeit so herrlich gequitscht, unglaublich. Ich haette an dieser Stelle auch gerne vernuenftige Bilder gezeigt, aber leider sind beim Ueberspielen auf den Stick ganz viele Bilder kaputt gegangen, so auch die vom Strand. Es hilft also alles nix, es gibt nur dieses unscharfe Exemplar.




Als ich mir dann zur vollendeten Perfektion eine Orange geschaelt habe, wurde ich die ganze Zeit aufmerksam beobachtet - von zwei Moewen. Nach dem Verzehr bin ich aufgestanden, um mir die Haende zu waschen (die Orangenschale habe ich vorher in einer Plastiktuete untergebracht im Rucksack verstaut). Einmal von meinem Platz weggedreht, gucke ich mich wieder um und habe zwei Moewen auf meiner Decke, die mit langem Hals meinen Rucksack inspizieren. Ein scharfer Blick hat jedoch genuegt und die zwei sind sofort- schnell woanders hinguckend - von Dannen gezogen.



Dann hiess es zurueck an Bord und Abfahrt. Vom Boot aus, habe ich dann noch eine grosse, bestimmt einen halben Meter lange, Schildkroete gesehen - wie die aus "Findet Nemo".






Auf dem Rueckweg haben wir zunaechst auf Hamilton Island Halt gemacht. Dort sind dann die ganzen Bauarbeiter eingestiegen. Der erste Gang aber auch wirklich jedes einzelnen war zur Theke und somit zum Bier. So sass ich dann oben an Deck zwischen 25 verschwitzten, staubigen und braungebrannten Maennern. Mann. mann, ich konnte das Testosteron foermlih fuehlen... Die Fuss-Stulpen haben es mir bei ihrer Kleidung besonders angetan.




Beim Einlaufen in Shute Harbour gab es dann noch einen schoenen Sonnenuntergang zu sehen, der perfekte Ausklang des Tages also...


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